Aktionstag "Schiene frei - pro Stadtbahn" 2020 Wann, wenn nicht jetzt?

      Wann, wenn nicht jetzt?  

    Wann, wenn nicht jetzt?

    Die Akteure des Zabergäuvereins "Pro Stadtbahn" strahlen Zuversicht aus. Gertrud Schreck, die Vorsitzende des Vereins freut sich über die 9. Aktion: " Schiene frei", an der zum ersten Mal viele der Bürgermeister vom Zabergäu dazustoßen.

    Die Zeichen vom Bund und Land stehen gut.

    Davon berichtet auch MdB Matthias Gastel, grünes Mitglied im Verkehrsausschuss, der extra aus Berlin angereist ist. Der Bundestag hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag, 30.01.2020 zwei Gesetzesentwürfen zur Verbesserung des Nahverkehrs zugestimmt. Diese kommen auch der Erschließung der Zabergäubahn zugute. Mehr dazu HIER. 

    Kreisrat Jürgen Winkler informiert die Anwesenden darüber, dass der nächste Schritt im Sommer 2020 zu erwarten ist. Bis dahin möchte die Deutsche Bundesbahn darüber entscheiden, ob Sie die Zabergäubahn reaktiviert oder ob Sie das Schienennetz an den Landkreis Heilbronn verkauft. Dieser könnte dann die Zabergäubahn günstiger reaktivieren. 

    Mai 2019- Mai 2020 in Worten

    Rückblick:   

    Danke an alle, die uns im Mai 2019 ihr Vertrauen ausgesprochen haben und dass wir dadurch die Möglichkeit erhielten, uns im Stadtrat zu engagieren.

      Einarbeitung: 

    • Wir arbeiten uns schrittweise in die vielfältigen neuen Themen und gängigen Regularien ein und sind dankbar für die wertvollen Hinweise und die tatkräftige Unterstützung, die wir von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung erhalten. Stellvertretend hierfür sei Herr Heinrich und Frau Seebich genannt. 
    • Wir sind, wie im Wahlprogramm versprochen, das Thema „Hundewiese“ angegangen. Da von Seiten der  Hundebesitzerinnen und -besitzer nur wenige Interesse (2 Personen) signalisiert wurde, ruht die Angelegenheit solange bis sich eine Interessentengruppe findet.   
    • Zum Thema Klima- und Umweltschutz hat uns Herr Königstein konstruktive Gedanken und Ideen unterbreitet. Dank an ihn, dass er unserer Bitte zu einem Gespräch gefolgt ist. 
    • Herr Leonhardt hat uns, mit großer Begeisterung und Kompetenz, die Zahlen und Kostenstellen des städtischen Haushalts in nachvollziehbare Zusammenhänge gebracht. Er hat uns das Gefühl der Sicherheit und Stabilität vermittelt, doch aufgrund der Pandemie sind wir nun gespannt, welche Überraschungen uns hier noch erwarten. Vermutlich müssen wir mehr sparen als uns lieb ist.

    Ausblick: 

    •  Es gibt einige Arbeitsfelder, die der Stadtrat angehen könnte, ohne den Haushalt finanziell zu belasten.

    a)  Wir haben im Herbst ein Wohnbaukonzept verabschiedet, welches nur darauf wartet, mit konkreterem Inhalt gefüllt zu werden. Immerhin steht das Baugebiet Schulzentrum III in den Startlöchern. Wir fordern für die Vergabe von Bauplätzen ein allgemeingültiges Vergabekonzept für Privatpersonen und Bauträger, welches u.a. die nachhaltige Betrachtung eines Gebäudes vom Planen bis zum Abbruch berücksichtigt.

    b) Wir haben das Thema Stadtpark diskutiert und eine schrittweise Umsetzung beschlossen. Einiges ist auch im Haushalt finanziell schon bedacht. Wobei das Freischneiden des Forstbaches entlang des Fuß- und Radweges im Bereich des Busbahnhofes sicherlich zeitnah und ohne großen finanziellen Aufwand machbar sein wird.

    Damit könnten die uneinsehbaren Stellen geöffnet werden und dem Benutzer die Sicherheit des "Gesehen werdens" bieten.

    c) Nicht vorstellbar ist für uns die Erstellung eines Badeteiches im unteren „Stadtparkgelände“.

    Zum einen ist der Forstbach nicht in der Lage einen Badesee mit genügend Wasser, noch dazu in Badequalität, zu speisen und zum anderen ist es für uns undenkbar, wie es im Gremium ausgesprochen wurde, dass für die Befüllung des künstlichen Badeteichs, Grundwasser eingelassen wird.

    Wasser wird in den nächsten Jahren zu einem der größten Herausforderungen der Landwirtschaft, da die Pflanzen trotz abnehmenden Regenmengen zum Wachsen und Gedeihen Wasser benötigen.

    Wer ja zu einem künstlich angelegten Badesee in Brackenheim sagt, sagt nein zur regionalen Landwirtschaft.


    d) Unser Ziel ist es, wenn das untere „Stadtparkgelände erschlossen“ werden soll, die Landwirtschaft in diesem Bereich zu erhalten. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen können zum Erholungswert der Bürgerinnen und Bürger Ihren Beitrag leisten!

    e) Die Stadtbahn war noch nie so greifbar wie „vor Corona“ und danach?

    Wir halten an der Forderung der Reaktivierung der Zabergäubahn fest und fordern mehr denn je die Gelder, für das Projekt, von Bund- und Land freizugeben.

    f) Die Stellenerhaltung des Klimaschutzbeauftragten wurde – Gott sei Dank – vor Corona im Gremium beschlossen, erweitert und ist im Haushalt finanziell abgesichert.

    Daran wollen wir festhalten und hoffen, dass sich auf die Stellenausschreibungen kompetente Persönlichkeiten bewerben. Vieles was  in diesem Arbeitsbereich unternommen und erreicht wurde und wird erbringt in anderen Bereichen des Haushaltes Einsparungen.

    Auch den kommenden Generationen schulden wir es, dem Thema Klimaschutz und nachhaltiges Leben Raum zu geben, damit auch Sie noch Möglichkeiten haben ihre Welt lebenswert zu gestalten.

    g) Wir wünschen uns eine größere Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an den Gemeinderatsitzungen und überprüfen derzeit, ob es nicht möglich ist, an den Gemeinderatssitzungen in Zukunft von zu Hause aus teilzunehmen. 

    Zum Schluss unser zur Zeit größter Wunsch:

    • Wir wünschen uns, dass in der Gremienarbeit, wenn nötig mit Maske und Abstand, bald wieder Normalität eintritt, denn nur so kommen wir in Brackenheim voran.

    Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Stadtratskolleginnen und -kollegen, sowie Herrn Csaszar, den wir, in der kurzen Zeit die er im Amt ist, als kompetenten, umsichtigen und besonnen Bürgermeister erlebt haben. 

    Öffentliche Gemeinderatssitzung trotz "Corona" im Bürgerzentrum

    Ort:  Brackenheim

    Damit die zur Zeit geltenden Sicherheitsmaßnahmen, aufgrund der Coronapandemie, eingehalten werden, findet die Sitzung 

    im Bürgerzentrum Brackenheimer 

    um: 19.00 Uhr  statt. Bitte unten Hinweise beachten!

    Tagesordnung:

    1. Einwohnerfragestunde

    2. Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen

    3. Haushaltsplan 2020 und Finanzplanung 2019 bis 2023;Beratung und Beschlussfassung

    4. Digitalisierung der Brackenheimer Schulen;Umsetzung Digitalpakt

    5. Brackenheimer Schulen:

    a) Aufstockung der Schulsozialarbeit am Zabergäu-Gymnasium sowie an den Stadtteilgrundschulen

    b) Sekretariatsstunden für die Stadtteilgrundschulen

    6. Bauvoranfrage im Außenbereich:

    Neubau einer landwirtschaftlichen Halle mit integrierter Wohnung, Flst. Nr. 5154, Gemarkung Brackenheim

    7. Bauangelegenheiten März/April 2020

    8. Mitteilungen der Verwaltung

    Hinweise:

    Die Vorlagen zu den einzelnen öffentlichen Tagesordnungspunkten sind im Internet unter Brackenheim-Gemeinderat-Bürgerinformationssystem, zu finden.

    Sie können auch über das Rathaus (Tel. 07135/105-0) angefordert werden.

    Bei den Gemeinderatssitzungen sind interessierte Besucherinnen und Besucher willkommen. Aufgrund der derzeitigen Situation kann es jedoch zu Zugangsbeschränkungen kommen, um die aktuellen Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (Mindestabstand etc.) einhalten zu können.

    Während der Bürgerfragestunde besteht die Möglichkeit, Fragen und Anregungen an das Gremium zu richten. Aufgrund der derzeitigen Situation weisen wir jedoch darauf hin, dass darüber hinaus auch die Möglichkeit besteht, schriftliche Anfragen und Stellungnahmen an den Gemeinderat und die Verwaltung zu richten, so dass ein persönliches Erscheinung zur Gemeinderatssitzung zu diesem Zweck nicht unbedingt notwendig ist. Anfragen und Stellungnahmen können postalisch an die Geschäftsstelle des Gemeinderats, c/o Stadt Brackenheim, Marktplatz 1, 74336 Brackenheim, oder per E-Mail: an Steffen Heinrich gerichtet werden.

    Die Weiterleitung an die Mitglieder des Gemeinderats erfolgt zeitnah auf digitalem Weg. Anfragen werden schriftlich beantwortet.  

    Land stellt Soforthilfe für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler bereit

    Ab Mittwoch, 25. März, können Soloselbstständige, Kleinst- und kleine Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe,

    die unmittelbar durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich geschädigt sind,

    Unterstützung des Landes Baden-Württemberg beantragen.

    Susanne Bay, für die Grüne Landtagsfraktion Mitglied im Wirtschaftsausschuss: „Ganz wichtig ist uns, dass es auch für diese Zielgruppe Soforthilfen gibt. Deshalb ist ein umfassendes Programm für die schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung jetzt angesagt, um die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen zu sichern und Liquiditätsengpässe zu überbrücken“. Weitere Informationen zur Soforthilfe und dem Antragsformular: Hier

    Breitbandförderung für Brackenheim in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro

    "Ich freue mich besonders, dass die Stadt Brackenheim vom Land im Rahmen der Breitbandförderung einen Zuschuss in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro erhält. Für insgesamt sieben Einzelprojekte erhält die Stadt 3.494.652,40 Euro an Fördermitteln. Die Projekte sollen dazu beitragen, dass Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen rasch von schnellem Internet profitieren. Durch die Zusammenarbeit der Stadt Brackenheim mit dem Land schaffen wir eine nachhaltige Infrastruktur für die digitale Zukunft“, sagten die örtliche CDU-Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und der Grünen-Betreuungsabgeordnete Daniel Renkonen MdL. Aufgrund der Corona-Pandemie erhalten die Gemeinden ihre Förderbescheide nicht persönlich in Stuttgart überreicht, sondern auf dem Postweg zugesandt. „Unsere Kommunen geben Gas, die digitale Infrastruktur für ihre Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbe, Schulen und Krankenhäuser wesentlich zu verbessern. Wir als Land stehen dabei tatkräftig an ihrer Seite. Wir haben beim Breitbandausbau den Turbo eingelegt“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl. Die hohen Fördersummen ergeben sich auch daraus, dass immer mehr Kommunen auf die Kombination aus Bundes- und Landesförderung zurückgreifen. „Unsere neue Förderkulisse funktioniert hervorragend. Das Geld aus dem Bund fließt in den Südwesten. Die Kommunen aus Baden-Württemberg fragen das Bundesprogramm für Glasfaseranschlüsse inzwischen am stärksten nach. Jeder fünfte Antrag auf Bundesgeld kommt aus dem Südwesten. Damit liegen wir im Bundesvergleich mit weitem Abstand an der Spitze“, hob Minister Strobl hervor. Insgesamt investiert die Landesregierung bis 2021 mehr als eine Milliarde Euro in den Breitbandausbau – mit Erfolg. Die Zahl der Haushalte und gewerblichen Nutzer, die mit schnellem Internet versorgt sind, ist in Baden-Württemberg 2019 weiter gestiegen. Rund 90 Prozent aller Haushalte verfügen inzwischen über einen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s*. Das sind rund sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und rund 20 Prozentpunkte mehr im Vergleich noch zu Anfang 2016. Dieser Zuwachs ist umso bedeutsamer, da er vor allem durch den topographisch und geologisch schwierigen Netzausbau im ländlichen Raum erzielt wurde. Bei den Anschlüssen mit mindestens 100 Mbit/s konnte die Versorgung im Land sogar um mehr als 15 Prozentpunkte zu Mitte 2018 gesteigert werden und liegt nun bei rund 83 Prozent der Haushalte. Mindestens 200 Mbit/s sind inzwischen für drei Viertel der Haushalte im Land verfügbar. *Aktuelle Zahlen bei der Breitbandversorgung beziehen sich auf den letzten Breitbandatlas mit Stand Mitte 2019.      

    Keine Veranstaltungen in Stadt und Land

    Auf Grund der Corona-Pandemie
    fallen alle Veranstaltungen,
    die hier auf der Internetseite noch aktuell sind
    aus! 

     

    einfach.besser.leben - mit großem Markt der Möglichkeiten

    Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Brackenheim

    Uhrzeit: 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr: Markt der Möglichkeiten

                 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr: Vortrag: einfach.besser.leben. 

                                                      Dr. Henning Austmann

    Professor für Internationales Management  an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Hochschule Hannover und Nachhaltigkeitsexperte, sowie Initiator und Motor der Ideenwerkstatt Dorfzukunft in seiner Heimatstadt

                 21.00 Uhr bis 22. Uhr: Markt der Möglichkeiten 

    Veranstalter: Arbeitskreis Klimaschutz Brackenheim 

    Mehr dazu unter Klimaschutz

    Gemeinderatssitzung - Amtseinsetzung des neuen Bürgermeisters Thomas Csaszar

    Herzliche Einladung ergeht an alle Bürgerinnen und Bürger 

     

    um bei der Amtseinführung des neuen Bürgermeister Thomas Csaszar dabei zu sein. 

    Ort: Theodor-Heuss-Saal

    im: Bürgerzentrum Brackenheimer 

    um: 19.00 Uhr

     Danach lädt die Stadtverwaltung zu einem Stehempfang ein. 

    Fraktionssitzung B`90/Die Grünen

    Zu Gast: Brackenheims Klimaschutzmanager Herr Köngistein

    Herzliche Einladung am Montag, den 17.Februar zur Fraktionssitzung,

    um 18.00 Uhr 

    im Trausaal des alten Rathauses.

    In dieser Sitzung wollen wir uns mit Herrn Königstein über die Aufgaben und Herausforderungen zum Thema: Klimaschutz in Brackenheim austauschen.

    Unsere Fragen u.a.:

    Wo und wie können wir als Bürgerinnen und Bürger den Klimaschutz weiterhin im Alltag voranbringen? Ein Anfang wurde gemacht mit "KLIMA fairer Einkauf" und nun..

    Was sollte unbedingt im Jahr 2020 auch vom Brackenheimer Gemeinderat auf den Weg gebracht werden?

    Wie sieht für einen Klimamanager ein nachhaltiger und zukunftsfähiger Bebauungsplan aus?

    ...

    Wir freuen uns auf rege Teilnahme 

     

     

    Einweihung der neugestalteten Stadtbücherei Brackenheim

    Am Samstag, den 15. Februar 2020 findet in der Stadtbücherei ab 10.30 Uhr die offizielle Eröffnung der neugestalteten Stadtbücherei statt.

    Herzliche Einladung an alle großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger. Ein abwechslungsreiches Programm macht Ihren Aufenthalt unvergesslich. 

    Die Stadtbücherei ist größer geworden, der Kinderbereich zum Vorlesen wurde neu gestaltet und auch sonst gibt es manch neues zu entdecken.

    Sitzung des OV-Zabergäu

    - Jahresplanung 2020

    Am Montag, den 3. Februar 2020 trafen sich die Mitglieder und Freunde des Ortsverbandes Zabergäu von Bündnis/90 die Grünen in der Trattoria da Toni. Nachdem die zahlreich Anwesenden eingetroffen waren, wurde aus den verschiedenen Gremien zu den Themen:  Gemeinde- und Kreistagsarbeit berichtet.

    Positiv aufgenommen wurde der Bericht zum ersten Treffen der Grünen Fraktionsvorsitzenden in den Zabergäugemeinden.

    Der Schwerpunkt des Abends bildete das Priorisieren der kommunalpolitischen Themen, die man im Laufe des Jahres mitgestalten möchte. Dazu wurden aus 13 Themen die Punkte:

    Themen 2020 -

    • Mobilitätskonzept,
    • Bebauungspläne und Brackenheim
    • Fair Trade Stadt, ausgewählt.

    Anschließend wurden noch Arbeitsgruppen dazu gebildet.          

    Grüne Kreisräte: Breitbandausbau mit Glasfaser im Kreis Heilbronn beschleunigen

    Statement der GRÜNEN Kreistagsfraktion für die Beschleunigung des Breitbandausbaus mit Glasfaser im Landkreis Heilbronn:

    1. Bis 2025 sollen 90 Prozent der Unternehmensstandorte in Gewerbegebieten sowie alle Schulen mit einem Glasfaseranschluss bis ins Haus versorgt sein.

    2. Bis 2027 soll jeder zweite Privat-Haushalt sowie alle Gewerbegebiete mit Glasfaser bis ins Gebäude angeschlossen sein.

    3. Bis 2030 sollen mehr als 90 Prozent der Haushalte von gigabitfähigen Anschlüssen profitieren.

    Schon heute ist der gültige Standard mit 30 Megabit pro Sekunde überholt. Bei der in Kürze zu erwartenden Erhöhung auf 50 Megabit werden große Teile im Landkreis Heilbronn wieder unter die Versorgungsgrenze fallen. Mit dem Fall unter die Versorgungsgrenze ergeben sich Möglichkeiten für die Kommune, direkt in den Breitbandausbau einzusteigen. Es gibt Möglichkeiten der Förderung bis zu 90 Prozent.

    Um sicherzustellen, dass der Ausbau flächendeckend durchgeführt wird, sollte der Landkreis als Verantwortlicher für die Infrastruktur hier eine führende und koordinierende Rolle einnehmen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Kommunen und Verbänden, wie z.B. der Wirtschaftsförderung Heilbronn Franken oder der IHK die grundlegende Voraussetzung. Unser Ziel ist es, dass sowohl die Ballungsgebiete in unserer Region als auch die ländlichen Gebiete gleichberechtigt entwickelt werden.   

    Artenschutz: Das Eckpunkte Papier der Landesregierung

    Eckpunkte
    (1) Erhalt der Artenvielfalt als gesetzliches Ziel
    Das Ziel des Erhalts der Artenvielfalt ist so bedeutend und wichtig, dass die Verpflichtung des Landes, dem Rückgang und dem Verlust von Lebensräumen entgegenzuwirken, als gesetzliches Ziel im Naturschutzgesetz aufgenommen wird.

     

    (2) Ausbau des Biotopverbundes sowie Erhalt und Ausbau einer vielfältig strukturierten Landschaft als Lebensraum für eine artenreiche Flora und Fauna.
    a) Die Umsetzung des Biotopverbundes wird für alle Kommunen verpflichtend. Das Land stellt Fördermittel für die hierfür nötigen Planungskosten bereit. Die Umsetzung kann sowohl über Ausgleichmaßnahmen als auch über Fördermaßnahmen erfolgen. Ziel ist es, den Biotopverbund in der freien Landschaft in gleicher Weise wie in Bayern vorgesehen einzuführen.
    b) Um den zahlreichen Tieren und Pflanzen der offenen Landschaft eine Mindestausstattung an Lebens- und Rückzugsräumen, sog. Refugialflächen, anzubieten, werden vorhandene Maßnahmen verstärkt und neue entwickelt, um perspektivisch landesweit auf 10% der landwirtschaftlichen Fläche FAKT-Maßnahmen durchzuführen, die eine biodiversitätsstärkende Funktion und Wirkung entfalten.
    Das Land strebt darüber hinaus an, dass jeder Betrieb einen Mindestanteil von 5% an ökologisch wirksamen Maßnahmen umsetzt.
    Die Voraussetzungen für die genannten Punkte werden auch im Zuge der Umsetzung der neuen Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik geschaffen. Als Refugialflächen gelten Landschaftselemente wie Hecken und Raine, insbesondere mehrjährige Blühflächen und Brachen, Altgrasstreifen sowie extensiv bewirtschaftetes, artenreiches Grünland. Die Refugialflächen sind je Landnutzungsart (Acker, Dauergrünland) auszuweisen. Die Anlage mehrjähriger Blühflächen in Gewässerrandstreifen soll weiter ausgebaut werden.

     

    (3) Die Pflege und die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen wird gestärkt
    Streuobstwiesen stellen in Baden-Württemberg einen prägenden Teil der Kulturlandschaft dar.
    Sie sind Lebensraum zahlreicher heimischer Tier- und Pflanzenarten. Rund 40% aller Streuobstbestände Deutschlands befinden sich in Baden-Württemberg.
    Das Land hat daher eine besondere Verantwortung, diesen typischen Teil der Kulturlandschaft zu erhalten.
    Nur durch eine regelmäßige Pflege (dies umfasst insbesondere die Grünlandnutzung und den Baumschnitt) wird der Lebensraum erhalten. Immer weniger Menschen nehmen jedoch die Mühe dieser schwierigen und aufwendigen Arbeit auf sich. Der Obstertrag deckt nicht den nötigen Arbeitsaufwand.
    Das Land unterstützt daher die Bewirtschaftung und Pflege der Streuobstbestände.
    Das Land schreibt hierzu die bestehende Streuobstkonzeption fort. Bestehende Förderungen werden auf den aktuellen Bedarf hin überprüft, weiterentwickelt und attraktiver gestaltet, damit die Anreize zum Erhalt und zur Bewirtschaftung der bestehenden Streuobstbestände erhöht werden. Das Land ergreift Maßnahmen, um bestehende Streuobstbestände vor Flächenverbrauch effektiv zu schützen. Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer erheblichen und nachhaltigen Beeinträchtigung der Streuobstbestände führen, bedürfen einer Genehmigung. Hiervon nicht betroffen ist die ordnungsgemäße Bewirtschaftung und Nutzung sowie die Pflege. Eine Genehmigung zur Beseitigung von Streuobstbeständen darf nur erteilt werden, wenn ein entsprechender Ausgleich erfolgt.

     

    (4) Konsequenter Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft
    Jeder naturschutzrechtlich relevante Eingriff in Natur und Landschaft ist nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen auszugleichen. Die bauplanungsrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen werden bisher aber nur auf kommunaler Ebene erfasst und dokumentiert. Daher wird ein landesweites Kataster eingerichtet, das Kompensationsmaßnahmen nicht nur für naturschutzrechtliche, sondern auch für bauplanungsrechtliche Eingriffe umfasst. Damit wird transparent und nachvollziehbar, auf welchen Flächen welche Maßnahmen umgesetzt werden müssen.

     

    (5) Schutzwirkung der Schutzgebiete für Pflanzen und Tiere effektiv gestalten
    Schutzgebiete müssen die dortigen Pflanzen und Tiere effektiv schützen. In den Landschaftsschutzgebieten, den Natura 2000 Gebieten, den Naturschutzgebieten, in den Kern- und Pflegezonen der Biosphärengebiete, in gesetzlich geschützten Biotopen und bei Naturdenkmalen ist auf den intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen künftig nur ein restriktiver Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – nach den Regeln des integrierten Pflanzenschutzes – zulässig. Neben den allgemeinen Grundsätzen des Integrierten Pflanzenschutzes sind dabei zusätzliche landesspezifische Vorgaben zum Integrierten Pflanzenschutz verpflichtend einzuhalten.
    Die zusätzlichen landesspezifischen Maßnahmen beinhalten beispielsweise:
     

    • die Verwendung einer Applikationstechnik mit hoher Abdriftminderung, die Einhaltung einer weiten Fruchtfolge bei Auftreten von Fruchtfolgeschädlingen, 
    • die konsequente Bestandsbeobachtung auf Schadorganismen, 
    • das Aufstellen von Gelbschalen zur Überwachung und Behandlung nach Prognosemodellen und Schadschwellen, 
    • die Verwendung von nützlingsschonenden Pflanzenschutzmitteln und 
    • das Anlegen von Spritzfenstern zur Beurteilung der Behandlungsnotwendigkeit 
    • die Einhaltung der vorgegebenen Schadschwellen
    • die Umsetzung von kulturspezifischen Maßnahmen zur Förderung von Nützlingen

    Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen ist von den Betrieben zu dokumentieren und wird im Rahmen des landwirtschaftlichen Fachrechts kontrolliert.
    In Naturschutzgebieten wird ab dem 01.01.2022 jeglicher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verboten.
    Das Verbot ist so auszugestalten, dass betroffene Betriebe keine unbilligen Härten erdulden müssen und somit nicht in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet werden.

     

    (6) Der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel wird bis 2030 um 40 % bis 50 % in der Menge reduziert
    Durch die konsequente Reduzierung der Nutzung von Pflanzenschutzmittel wird nicht nur eine Ursache für den Artenrückgang bekämpft. Vielmehr ergeben sich u.a. auch positive Auswirkungen auf den Zustand der Gewässer sowie auf das Schutzgut Boden.
    Damit die Reduktion sehr schnell eine effektive Wirkung bei der Artenvielfalt entfaltet, werden die geplanten flächenhaften Maßnahmen prioritär innerhalb der Landschaftsschutzgebiete, der Biosphärengebiete, der Natura 2000 Gebiete, in gesetzlich geschützten Biotopen und bei Naturdenkmalen umgesetzt. Um dies zu erreichen, werden neben den Vorgaben des Integrierten Pflanzenschutzes, die schon bisher von der staatlichen Beratung empfohlen werden, die Behörden insbesondere den Bewirtschaftern innerhalb dieser Gebiete passgenaue Fördermaßnahmen und zusätzliche freiwillige Angebote unterbreiten und die Beratung der Betriebe in diesen Gebieten prioritär umsetzen.
    Das Gesamtpaket zur Reduktion der Pflanzenschutzmittel umfasst insbesondere folgende Punkte:
    a) Die bisherigen Möglichkeiten der Agrarumweltförderung auch im Ackerbau und des Vertragsnaturschutzes werden fortentwickelt, damit diese in deutlich größerem Umfang als bisher genutzt werden und noch stärkere Wirkung entfalten.
    b) Die bisherigen Fördermaßnahmen freiwillige „Reduktion des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln“ und freiwilliger „ganzjähriger Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel“ werden ausgebaut und attraktiver gestaltet.
    c) Die verstärkte Entwicklung und Förderung des Einsatzes biologischer und biotechnischer Verfahren zur Reduktion des Insektizideinsatzes.
    d) Das Land baut die Beratung zum Pflanzenschutz aus. Betriebe werden gezielt zu vorbeugenden, biologischen und mechanischen Pflanzenschutzmethoden beraten, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren und alternative Möglichkeiten aufzuzeigen.
    e) Die Pflege der Grünflächen, Verkehrsflächen und sonstige Bereiche im Innenbereich soll grundsätzlich ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel erfolgen. Das Land, die Städte und Gemeinden sowie die Kreise haben hierfür eine besondere Verantwortung.
    f) Das Land begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung eine Ausstiegsstrategie für Glyphosat vorzulegen und setzt sich dafür ein, die Anwendung von Glyphosat schnellstmöglich zu beenden, dies umfasst auch den Einsatz auf Gleiskörpern und in Privathaushalten. Um die Reduktion der Pflanzenschutzmittel messen zu können, erfolgt eine umfassende landesweite Datenerhebung zur aktuellen Nutzung von Pflanzenschutzmitteln in Baden-Württemberg mit Hilfe eines repräsentativen Betriebsmessnetzes sowohl bezüglich der eingesetzten Wirkstoffe als auch bezüglich der Menge pro Jahr. Dieses beinhaltet auch eine Bewertung im Hinblick auf das Risikopotential der einzelnen Wirkstoffe bezüglich Insekten auf der Basis der Risikobewertung des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz. Über die Ergebnisse wird dem Landtag regelmäßig berichtet.
    g) Durch die Weiterentwicklung des integrierten Pflanzenschutzes einschließlich der Weiterentwicklung krankheitsresistenter Sorten soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum reduziert werden.
    h) Es werden landesweit Musterbetriebe aufgebaut, die als Anschauungsbetriebe und best practice-Beispiele für die Funktionsfähigkeit der Reduzierung und zur Weiterentwicklung des integrierten Pflanzenschutzes dienen.
    i) Es wird ein Coaching-Programm zur Vermittlung der Reduktionsmaßnahmen in der Fläche aufgenommen. Es werden Handlungsempfehlungen für die unterschiedlichen Kulturen verfasst.
    j) Die Investitionen in weiter zu entwickelnde Prognosesysteme werden erhöht.
    k) Investitionen in die Modernisierung der Applikationstechnik und den Einsatz von digitaler Technik im Ackerbau und in den Sonderkulturen wird in die Förderprogramme aufgenommen.
    l) In der Ausbildung der landwirtschaftlichen Berufe sowie den Fortbildungsangeboten des Landes (insbesondere den für den Pflanzenschutzmitteleinsatz nötigen Sachkundenachweis) wird die Pflanzenschutzreduktion größere Zeitanteile erhalten.
    m) Mit der Steigerung des Anteils an ökologisch wirtschaftenden Betrieben wird auch der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln geringer.

     

    (7) Ausbau des Anteils der ökologischen Landwirtschaft auf 30- 40% bis zum Jahr 2030
    Zahlreiche Studien belegen, dass die Artenvielfalt mit ökologischer Bewirtschaftung verbessert werden kann. Zudem wird durch den konsequenten Verzicht von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln im ökologischen Landbau zugleich ein gewichtiger Beitrag für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln erbracht.
    Durch die gesetzliche Festlegung des Anteils am ökologischen Landbau als Zielvorgabe verpflichtet sich das Land unter Berücksichtigung der Nachfrageentwicklung, das Umfeld und die Rahmenbedingungen zum ökologischen Landbau so attraktiv zu gestalten, dass der angestrebte Anteil auch erreicht werden kann. Kein Betrieb wird gegen seinen Willen den Betrieb auf ökologischen Landbau umstellen müssen.
    Da eine freiwillige Umstellung betriebswirtschaftlich nur Sinn macht, wenn mit den ökologisch hergestellten Produkten ein auskömmlicher Preis erzielt wird, wird ein ruinöser Preiskampf im Ökobereich vermieden.
    Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

    a) Die Fördersätze für den ökologischen Landbau werden geprüft.
    b) Mit dem Programm „Beratung.Zukunft.Land“ bietet das Land eine breite Palette verschiedener Beratungsmodule für landwirtschaftliche Unternehmen an, um die Umstellung auf eine Bewirtschaftung nach ökologischen Grundsätzen zu begleiten. Beratungsmodule wie die Gesamtbetriebliche Biodiversitätsberatung oder Öko-Umstellung sollen noch stärker in den Fokus gestellt werden.
    c) Eine Schlüsselrolle in der weiteren Entwicklung des ökologischen Landbaus kommt der Vermarktung der Öko-Erzeugnisse zu. Die Entwicklung der Nachfrage wird das Land gezielt unterstützen. Entsprechende Marketingkonzepte unter Berücksichtigung bestehender Anforderungen an die Prozess- und Produktqualität werden entwickelt. Bereits laufende Projekte zur Vermarktung werden verstärkt.
    d) Das Land baut Demonstrationsbetriebe mit vorbildlichen Naturschutzmaßnahmen auf, diese dienen als Anschauungsbetriebe für die ökologische und konventionelle Branche. Über den Aufbau eines Lernnetzwerks von Praktikern für Praktiker und regelmäßige Feldtage wird der Austausch verstärkt.
    e) Das Land muss eine Vorbildfunktion übernehmen.

    • Die eigenbetrieblich bewirtschafteten Flächen des Landes (Domänen) werden in der Regel nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet, Ausnahmen müssen begründet werden. 
    • In Betrieben von Lehr-, Versuchs- und Forschungseinrichtungen, die bislang ausschließlich konventionell bewirtschaftet wurden, sind Teilbetriebsumstellungen vorgesehen, damit Forschung und Ausbildung auch im konventionellen Bereich gewährleistet ist.
    • Landeseigene Flächen werden bei künftigen Pachtverträgen vorrangig an Bewirtschafter verpachtet, die auf den gepachteten Flächen die Kriterien des biologischen Landbaus einhalten. 
    • Das Land verpflichtet sich, den Anteil an regional biologischen Produkten in den eigenen Kantinen, an den Schulen und den Einrichtungen des Landes weiter deutlich zu erhöhen, um einen Beitrag zur Nachfrage zu leisten. In künftigen Ausschreibungen für die Verpachtung ist dies als Auflage mit aufzunehmen. 
    • Das Land empfiehlt Kommunen, Kreise, kirchliche Einrichtungen, Kliniken und große Unternehmen, diesen Beispielen zu folgen.

    (8) Verbot aller chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel in Privatgärten
    Der Anteil der in Privatgärten genutzten chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln macht einen nicht unerheblichen Anteil aller genutzten Pflanzenschutzmittel aus. Im Gegensatz zu beruflichen Anwendern ist für Privatpersonen für die handelsüblichen Mittel kein Sachkundenachweis erforderlich. Zudem werden die Mittel oftmals zu häufig und in zu starker Dosis genutzt. Die Landesregierung setzt sich daher beim Bund dafür ein, dass der Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Privatgärten generell verboten wird.

     

    (9) Artenschutz in Städten und Siedlungsbereichen
    a) Die öffentliche Hand trägt eine besondere Verantwortung. Land, Kreise und Kommunen sollen, soweit dies mit anderen öffentlichen Interessen vereinbar ist (insb. Verkehrssicherheit), Grünflächen sowie das Umfeld von öffentlichen Einrichtungen insektenfreundlich gestalten und pflegen.
    b) Privatgärten innerorts bieten eine Chance für Artenvielfalt. Jeder Privatgarten soll daher bienen- und insektenfreundlich gestaltet werden. Das bestehende Verbot zur Versiegelung (dies betrifft insbesondere auch Schottergärten) und die Möglichkeit, Gestaltungsvorgaben in Bebauungsplänen umzusetzen (z.B. die Pflicht zur Anpflanzung heimischer Pflanzen), werden ausgebaut und das Land ergreift Maßnahmen, um das bestehende Vollzugsdefizit zu beseitigen. c) Mindestens 20 Prozent der bisher kurz gemähten Rasenflächen der Staatlichen Vermögensverwaltung, insbesondere des Landesbetriebs Schlösser und Gärten, sollen in ökologisch hochwertige Blühflächen und ökologisch wirksame Lebensräume umgewandelt werden. Das Land empfiehlt den Kommunen und Kreisen, diesem Vorbild zu folgen.
    d) Eindämmung von Lichtverschmutzung Künstliche Beleuchtungen sind schädlich für Insekten. Sie sind daher auf das auch im Hinblick auf Sicherheit und Ordnung nötige Minimum zu reduzieren. Neue Beleuchtungen sind so zu gestalten, dass sie die Erkenntnisse zum Insektenschutz umsetzen. Dies umfasst unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung der Gesamtmenge der Beleuchtung, eine generelle Reduzierung der Beleuchtung von Gebäuden und Werbeanlagen sowie Vorgaben zur baulichen Beschaffenheit und Funktionalität der Beleuchtung im öffentlichen Raum. Bei bestehenden Beleuchtungen sind mögliche Anpassungen zu prüfen.
     
    (10) Wissensvermittlung und Forschung
    Damit der Wissensstand zum Artenrückgang ausgebaut und das Zusammenwirken der unterschiedlichen Ursachen besser verstanden wird, sind entsprechende Forschungen zu verstärken. Dabei sind insbesondere auch Langzeitstudien erforderlich.
    Durch die Ausweitung des Artenmonitorings wird der Wissensstand zum Erhaltungszustand der wichtigsten Arten erfasst und fortgeschrieben.
    Die landeseigenen Lehr- und Versuchsanstalten und Forschungsbetriebe legen ihren Schwerpunkt auf die Forschung zur Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmittel, insbesondere zur Entwicklung neuer biologischer und biotechnischer Behandlungsverfahren. Darüber hinaus wird die Forschung zum ökologischen Landbau sowie zur Etablierung von artenschonenden Landnutzungsmethoden deutlich erhöht. In der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Beratung in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft wird der Anteil an den Themen Artenvielfalt und ökologischer Landbau auf allen Ebenen gestärkt und weiter ausgebaut. Ökologischer Landbau ist dabei ein Baustein als integrierter Ansatz für Artenvielfalt.

     

    (11) Einrichtung eines Dialogforums Landwirtschaft und Naturschutz
    Das gegenseitige Verständnis für die Interessen der Landwirtschaft und des Naturschutzes muss gestärkt werden. Die Zusammenarbeit und der gegenseitige Austausch sollen nicht nur auf Ebene der Verwaltung erfolgen. Daher wird ein regelmäßiger Austausch der Spitzenvertretungen aus Bauernverbänden und den anerkannten Naturschutzverbänden unter Teilnahme der Ministerien der Landwirtschaft und des Naturschutzes etabliert. In diesem Forum tauschen sich die Vertretungen zu aktuellen Themen aus. Es wird mindestens einmal jährlich ein Treffen der Vertreter der genannten Verbände stattfinden. Themenbezogen können Gäste oder weitere Vertreter aus der Gesellschaft hinzugezogen werden.  

    Zum Volksbegehren Artenschutz - Zukunft der Landwirtschaft

     „Miteinander reden ist die Formel, damit wir ohne Polarisierung in Sachen Artenschutz und in der Landwirtschaft vorankommen“


    „Zukunft der Landwirtschaft zwischen Artenvielfalt, Tierwohl und Preisdruck“ – mit diesem Thema war auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Susanne Bay Martin Hahn, agrarpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, gekommen.

    Am Tag bevor das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ an den Start ging, drehte sich die Diskussion mit den gut 90 Besucherinnen und Besuchern, zum Großteil aus der Landwirtschaft, wesentlich um die Ziele des Volksbegehrens.

    Deutlich wurde: Vor allem die Forderung nach Pestizidfreiheit in Schutzgebieten macht den Bäuerinnen und Bauern Sorgen, wären dadurch doch schätzungsweise rund ein Drittel der Kulturflächen in Baden-Württemberg grundsätzlich erst einmal von der Regelung betroffen.

    Martin Hahn, der selbst jahrzehntelang einen Demeterhof betrieb, stellte in diesem strittigen Punkt in Aussicht: „Die Interessenslage der Landwirtschaft muss in diesem Punkt mitgedacht werden“.

    Eine Lösung könne nur gefunden werden, wenn man alle Betroffenen zusammenbringe: Alle, die sich um den Verlust der Artenvielfalt sorgen, Verbraucherinnen und Verbraucher und die Landwirtinnen und Landwirte, die die Ziele des Volksbegehrens als Überforderung empfänden. Die Landesgrünen suchten eine Lösung, wie, falls nötig, so etwas wie ein Versöhnungsgesetz entwickelt werden könne.

    Einige Missverständnisse konnte die Veranstaltung ausräumen, darunter das über die Urheberschaft des Volksbegehrens, das vom Verband Pro Biene initiiert wurde, aber deutlich weiter geht als das bayerische Begehren: „Das, was in Bayern gefordert wurde, wird in Baden-Württemberg schon umgesetzt“, erklärte MdL Susanne Bay. „Wir begrüßen das Ziel, Artenvielfalt wirksam zu schützen und freuen uns, dass sich so viele Menschen dafür stark machen. Wir müssen aber vermeiden zu polarisieren.“ Wesentlich sei es, miteinander voranzukommen. „Wir müssen mehr mit der Gesellschaft diskutieren, wie wir Landwirtschaft in Zukunft betreiben wollen und wie wir unsere Handelslandschaft so gestalten, dass beim Bauern etwas ankommt“, schilderte der Brackenheimer Biolandwirt Jürgen Winkler die Aufgabe. Damit beantwortete er die Frage einer jungen Frau, die als interessierte Verbraucherin feststellte, dass die Bevölkerung die Tragweite des Volksbegehrens und die möglichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft gar nicht mitbekomme. Wie groß die Sorgen der Bewirtschafter sind und wie komplex die Themen, die sie umtreiben, zeigten zahlreiche, auch aufgebrachte Wortmeldungen. Auch das alte Konflikt-Konstrukt „bio gegen konventionell“ flammte mehrfach auf. Hahn stellte mit Bezug auf das Volksbegehren klar: „Ohne Pflanzenschutz kann man weder konventionell noch ökologisch wirtschaften“. Das Ziel, dass bis 2035 die Hälfte aller bäuerlichen Betriebe auf Bio umstellen sollen, sieht er gelassen: „Es gibt viel Potenzial im Ökolandbau, aber man muss es entwickeln“. Und immer gelte: Wer Landwirtschaft betreibe, müsse sein Auskommen haben. Wie das aus Grüner Warte zu erreichen ist, erklärte er in seinem Vortrag. Er setzt auf Regionalität als Wirtschaftsfaktor, auf Qualität, die Sicherheit für Vermarkter wie für Verbraucher schaffe und auf Digitalisierung als Chance zum Erschließen neuer Märkte.       

    Freiheit und Verantwortung - wir Bürger in unserem Staat

    Zur Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit am 4. Oktober 2019 sprach dieses Jahr der Bundespräsident der BRD a.D. Joachim Gauk im Bürgerzentrum. Eindrücklich und unvergesslich berichtete Herr Gauk von den Zeiten kurz vor dem Mauerfall vor fast 30 Jahren und nahm die Anwesenden mit in die Welt der Menschen, die bis dahin von Demokratie und Meinungsfreiheit nur träumen konnten - welche Schwierigkeiten daraus für eine vollständige Wiedervereinigung resultierten und heute noch real da sind verdeutlichte er in seiner kurzweiligen Rede, indem er jede und jeden aufforderte für die freiheitliche Demokratie Vorort Verantwortung zu übernehmen. 

    Inspirationen Insektenparadies

    Sie haben gewählt

    und wir freuen uns, dass wir ab dem 26. Mai 2019 die Arbeit im Gemeinderat angehen können. Die erste Gemeinderatssitzung findet am 25. Juli 2019 statt.

    Für Sie im Gemeinderat sind (von links nach recht) Jens Winkler, Gabriele Winkler und Thomas Neuschwander. Sie können uns jederzeit ein Mail mit Ihren Fragen, Anregungen und Ideen senden: kontakt@gruene-zabergaeu.de

     

    Ihre Themen von uns am Wahlstand am Marktplatz gesammelt

    Am Wahlstand im Mai 2019 haben wir Sie nach Ihren Ideen, Wünschen und Anregungen gefragt und notiert.

     

    Favorit war das Thema Mobilität:

    - Park & ride am Busbahnhof für Fahrräder, ausgestattet mit Ladestationen für E-bikes

    - mehr Radwege (aktuell: Hausen - Nordheim, Stockheim - Frauenzimmern) und bessere Vernetzung der Radwege  untereinander

    - Fahrrad- "Autobahn" im Zabergäu 

    - Verkehrsführung bei der Feuerwehr ändern, eventuell Kreisel?

    - Weniger LKW's zwischen Brackenheim und Stockheim

    -Die Feuerseestraße soll ganz zur Einbahnstraße werden. Somit kann die Bürgerturmstraße in die andere Richtung zur Einbahnstraße werden. Im Moment ist es nicht möglich, dass 2 Auto an vielen Stelle aneinander vorbei fahren. Der Gehweg wird zur Straße! 

     

    Darauf folgte das Thema: Brackenheimer Marktplatz (Altstadt) soll Fußgängerzone werden

    - 2 Parkplätze für Gehbehinderte auf dem Marktplatz

     

    Außerdem gab es folgende Stimmen

    - In der Brackenheimer Innenstadt soll wieder eine Straßenkehrmaschine fahren, nicht nur nach Festen, sondern so wie früher (1 x in der Woche). Die Straßen in der Innenstadt sind nicht mehr sauber und sind kein Aushängeschild für den Tourismus - für den in anderen Bereichen vieles getan wird damit er zunimmt 

    - Absolutes "Elterntaxi" - Halte-und Parkverbot im Umkreis von ca. 500 m um Schulen und Kindergärten 

     

     

     

     

    Danke an alle Wähler im Zabergäu

    Wir danken allen Menschen, die am 26. Mai an den Wahlen teilgenommen haben und für eine hohe Wahlbeteiligung gesorgt haben.  Besonders danken wir Ihnen, die Ihr Vertrauen dem Bündnis90/Die Grünen geschenkt haben. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte direkt an uns unter: kontakt@gruene-zabergaeu.de oder sprechen Sie uns persönlich an - wir wohnen ganz in Ihrer Nähe!      

    Gemeinderatssitzung

    Ort: Bürgerzentrum Brackenheim

    um: 19.00 Uhr

     Tagesordung

    Webinar des KV Stuttgart mit Muhterem Aras

    Landtagpräsidentin "Europa in Zeiten von Corona" am 9. Mai um 20 Uhr weiter Infos und Anmeldung

     

    Gemeinderatssitzung trotz "Corona"

    Ort:  Bürgerzentrum Brackenheimer 

    um: 19.00 Uhr  statt. 

    Großes Thema: Haushaltsplan 2020

    Ernährung in Zeiten des Klimawandels

    Jugendsprechstunde - Susanne Bay lädt ein!

    Jung? Interessiert?

    Am Freitag, 14. Februar, von 13 bis 15 Uhr mehr unter Termine

     

    Gemeinderatssitzung

    Ort: Bürgersaal

    im: Brackenheimer Rathaus

    um: 19.00 Uhr

    Mit Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch bleiben

    Haben Sie an die Brackenheimer Stadträte von B`90/Die Grünen ein Anliegen, Kritik oder Wünsche?

    Montag 20. Januar 2020 zwischen 18.00 und 19.00 Uhr im Trauzimmer (Altes Rathaus – 1.Stock)

    Einladung

    Fällt wegen Krankheit leider aus nullnullnull

    Gemeinderatssitzung

    Ort: Bürgersaal

    im: Brackenheimer Rathaus

    um: 19.00 Uhr

    Die Verkehrswende in der Region Heilbronn Franken

    21. November 2019  Verkehrswende ist in unserer Region - mehr unter Termine

     

    Gesprächskreis Stockheim

    Ort: Dorfgemeinschaftshaus Stockheim

    im: Sitzungszimmer

    um: 19.00 Uhr

    Klausurtagung in Wangen im Allgäu

    Gesprächskreis Brackenheim

    Ort: Bürgersaal

    im: Brackenheimer Rathaus

    um: 19.00 Uhr

    Gesprächskreis Haberschlacht

    Ort: Kelter Haberschlacht

    um: 19.00 Uhr

    Mehr Bahn braucht das Land!

    Kein Klimaschutz ohne Verkehrswende!

    Verkehrspolitischer Abend mit Diskussion

    Beginn: 19.30 Uhr  Ort: Lauffener Weingärtner EG

    Bauplätze werden vorrübergehend zum Insektenparadies

    5 Bauplätze wurden am 16.Mai 2019 zu Insektenparadiesen verwandelt. Motto: Wir pflügen und wir streuen - Eine bunte Blumenmischung wurde ausgebracht - nun hoffen wir auf Wachstum und Gedeihen. DANKE allen Grundstückbesitzern, die uns Ihr Grundstück zur Verfügung gestellt haben.